Grenzwerte - was sagen diese schon aus?

 

Auszug aus dem Buch von Dr. med. Barbara Hendel, Wasser & Salz, Seite 67:

"Die Qualität unseres Wassers
Die Bereitstellung von gutem Trinkwasser ist ein Hauptproblem der heutigen Zeit. Mittlerweile gelangen hunderttausende chem. Stoffe in unsere Umwelt. Allein in Deutschland werden in der Landwirtschaft jedes Jahr 20.000 Tonnen Pestizide und Fungizide eingesetzt. Von den verwendeten Substanzen wirken mehr als 280 nachweisbar krebserregend. ... Bis 1992 wurden per Gesetz nur 63 der insgesamt über 300 bekannten Pestizide und Fungizide analysiert, ....

Als in den letzten Jahren maßgebliche Grenzwerte von Fungiziden und Pestiziden überschritten wurden, hat der Gesetzgeber sogar einfach die Grenze nach oben gesetzt und die Zahl der zu untersuchenden Substanzen von 63 auf 18 reduziert."

 

 

Insgesamt werden heute nur noch ca. 36 Werte gemäß der TVO (Trinkwasserverordnung) regelmäßig geprüft. Neben Schwermetallen darf auch Cyanid und Tritium in bedenklichen Mengen im Trinkwasser vorhanden sein. Für Medikamentenrückstände und Hormone gibt es immer noch keine Grenzwerte. Und was ist mit all den anderen Stoffen?

In den Mineralwässern werden laut MTVO (Mineral- und Tafelwasserverordnung) nur noch 16 Werte geprüft, Pestizide, Fungizide, Uran und Medikamentenrückstände gar nicht und z.B. für Cyanid ist der Grenzwerte um 40% höher, als in der Trinkwasserverordnung. Bei Flourid sogar um 333% höher, bei Mangan sogar der 1.000-fache Wert!!! Für Uran gibt es bis heute keinen Grenzwert beim Mineralwasser, obwohl es lt. UNI Kiel ab 2 µg/l toxisch für Leber und Nieren ist. In manchen Mineralwässern verbergen sich bis zu 30 µg/l und mehr, ohne dass ahnungslose VErbraucher dies wissen!

 

Das Hauptproblem sind jedoch die Rohrleitungen vom Wasserversorger bis zu Ihnen.

Dies sind regelrechte Bioreaktoren, so dass einige Wasserversorger schon vor dem Genuss warnen.

Auszug aus der Homepage eines deutschen Versorgers:

"Wenn das Wasser dann unser Netz verlässt und in Ihre Hausinstallation fließt übernehmen Sie als Besitzer die Verantwortung, dass es auch so gut bleibt. Dazu gehört natürlich zum Einen eine sach- und fachgerechte Hausinstallation einschließlich der notwendigen Wartung, zum Anderen können aber auch Sie als Verbraucher durch einfache Maßnahmen dafür sorgen, dass die von uns gelieferte Qualität bis zu Ihrem Wasserhahn erhalten bleibt. Trinkwasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte nicht über einen längeren Zeitraum in der Leitung gestanden haben."

 

Auszug der der Broschüre vom Umweltbundesamt:Auszug der der Broschüre vom Umweltbundesamt:

Zitat Seite 7 "... Trinkwasser, dass mehr als 4 Stunden in der Leitung gestanden hat nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden. Insbesondere sollten Sie es nicht zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden."

Fazit: Trinken auf eigene Gefahr!

Könnte es sein, dass unser Trinkwasser heute nur noch als "trinkbar" gilt, weil die Grenzwerte so "angepasst" wurden?

Reines Wasser ist Vertrauenssache - vertrauen Sie nur dem, was Sie selbst gesehen haben und nicht dem, was Ihnen versucht wird einzureden - es geht um das wichtigste Lebensmittel - und um Ihre Gesundheit!

 

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